„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“
Malala Yousafzai: Mut, Entschlossenheit und Engagement für das Recht auf Bildung. Acryl a.L. 60*50 cm, 2026
Malala ist eine pakistanische Frauen- und Kinderrechtsaktivistin und die jüngste Preisträgerin in der Geschichte des Nobelpreises.
Aufgewachsen ist sie im pakistanischen Swat Tal. Mit elf Jahren begann sie auf einer Webseite der BBC in einem Blog-Tagebuch unter einem Pseudonym über ihren Alltag unter der Herrschaft der pakistanischen Taliban zu berichten. Denn für Mädchen war der Schulbesuch, das Hören von Musik, das Tanzen und das unverschleierte Betreten öffentlicher Räume verboten.
„Ich wollte der ganzen Welt mitteilen, was in unserem Tal passiert. Ich hatte Angst vor meiner Zukunft, die Angst war überall. Aber ich dachte wenn wir gegen die Angst kämpfen wollen, dann müssen wir mutig sein und das Wort ergreifen.“ Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Qv9D0ZpCHu8 (ZDF Info Doku)
Am 9. Oktober 2012 hielten einige Taliban ihren Schulbus auf der Heimfahrt an und fragten nach Malala. Ein Taliban schoss ihr aus nächster Nähe ins Gesicht und in den Hals und verletzte sie schwer. In der Folge musste sie sich wochenlang mehreren Operationen zur plastischen Rekonstruktion des Schädels und des Gesichts unterziehen.
Anlass für den Anschlag war einem Bekennerschreiben der Taliban zufolge der Einsatz Malalas für das Recht auf Schulbesuch für Mädchen.
Aktivismus und Friedensnobelpreis
Nach dem Anschlag siedelte sie mit ihrer Familie nach England über und beendete dort ihre Ausbildung.
Im Dezember 2012 wurde in Zusammenarbeit mit der UNESCO der Malalafonds gegründet, um weltweit das Recht von Kindern auf Bildung durchzusetzen.
In den vergangenen Jahren stand sie mehrfach in der Kritik, weil aus dem Mädchen Malala eine werbekräftige Marke geworden ist. Die Tatsache, dass sie sich für ihre Ideale einsetzt und in der Öffentlichkeit steht, macht sie auch von vielen Seiten angreifbar. In ihrem neuen Buch «Finding My Way» beschreibt sie ihre Sicht auf die Ereignisse.
Geld für den Unterhalt ihrer Familie
„Tatsache war, dass ich gar nicht mit dem Arbeiten aufhören konnte, selbst wenn ich es gewollt hätte. Nachdem meine Familie sich in Birmingham niedergelassen hatte, wurde ich zu unserer einzigen Einkommensquelle.“
Ihr Vater erhielt als Lehrer keine Zulassung in Großbritannien, ihre Mutter sprach kein Englisch. „Meine Vorträge brachten das Geld ein, mit dem wir die Miete bezahlten, die Schulgebühren meiner Brüder, mein Abendessen vom Imbiss – einfach alles, was wir zum Leben brauchten.“
„Ich mache mir immer mehr Sorgen“, sagt die Bildungsaktivistin. „Aber was alles nur noch schlimmer macht, ist, wie einige Länder ihre Beziehungen mit den Taliban normalisieren. Für mich ist das Verrat. Das ist komplett falsch. Ich hoffe, dass die Politiker dieser Welt den afghanischen Frauen und Mädchen zuhören. Derzeit hören sie nur den Taliban zu.“ Quelle: https://www.zeit.de/news/2025-10/23/malala-von-der-einsamkeit-der-lichtgestalt
In eigener Sache:
Ich benutze keine KI für meine Texte. Mir ist wichtig meine Gedanken selbstständig zu formulieren. Natürlich stütze ich mich dabei auch auf andere Quellen, denen ich vertraue und die ich dann auch angebe. Ich lese meine Texte mehrfach durch und überdenke das Geschriebene. Kostet zwar Zeit aber dafür verlerne ich das Denken und das Formulieren nicht. 😉