Ein letzter Sommergruß

Dahlie, Acrylmalerei auf Leinwand, 20*20 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025

Prachtvolle Farben, goldenes Licht, verschwenderische Fülle, die Natur gibt noch einmal alles.

Das grelle Licht, die harten Schatten, sie werden bald verblasst sein.

Spätsommergrüße, Acrylmalerei auf Leinwand, 60*80 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025
Spätsommergrüße, Acrylmalerei auf Leinwand, 60*80 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025

Und mit Ihnen geht das Gefühl der Leichtigkeit, des freudvollen Müßiggangs, bald werden wir nicht mehr im Gras liegen und uns ins Himmelsblau hineinträumen. Melancholie liegt in der Luft

Dahlie, Acrylmalerei auf Leinwand, 20*20 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025
Dahlie, Acrylmalerei auf Leinwand, 20*20 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025

Es scheint mir fast, als ob uns die Natur noch einen letzten Gruß schickt, bevor sie sich zurückzieht vor dem Winter.

Ich mische Rot und Blau und Pink und Gelb, und entfache ein Feuerwerk der Farben, webe mein SpätSommergefühl ins Bild hinein.

Ein Fest der Natur. Zeit für die Ernte.

Dahlie, Acrylmalerei auf Leinwand, 20*20 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025
Dahlie, Acrylmalerei auf Leinwand, 20*20 cm, copyright Gabriele Riedel, 2025

Geschenke der Natur an uns Lebewesen.
Diesen Reichtum und die Schönheit möchte ich mit meinen Blumenbildern teilen.

 

Mein Lieblingsplatz

Da liegt er vor mir, mein Lieblingsplatz, eingerahmt vom dichten Grün der Bäume, deren Umrisse sich im Wasser spiegeln und bizarre Schatten malen.

Waldsee, 2020, / Acryl a. L. / 140*100 cm © Gabriele Riedel
Waldsee, 2020, / Acryl a. L. / 140*100 cm

Stille dehnt sich aus – unendlich langsam,
Sonnenstrahlen glitzern und tanzen ihr verrücktes Ballett
auf der sich sanft kräuselnden Wasseroberfläche,
Libellen beäugen mich neugierig.

Der Waldboden ist weich und warm und  duftet nach Kiefernnadeln. Ich lasse mich gern darauf nieder und atme tief ein. Der Duft erinnert mich an glückliche Kindertage, mit sonnengefleckter Decke im Schatten und fröhlichem Geplanschte.

Alles ruht in der Mittagssonne, träge fließt die Zeit dahin. Meine Gedankengänge werden zäh, verlieren sich in Bedeutungslosigkeit.

Ich bin mir selbst genug, tauche die Füße ins Wasser und taste mich langsam vorwärts, die Weiden streichen über Kopf und Rücken
und ich lasse mich auf dem Rücken dem Licht entgegen treiben.