Man muss sie suchen, sie haben keinen materiellen Wert, denn man kann sie nicht kaufen.
Sie sind nicht immer einfach zu finden, umso größer ist die Freude wenn man auf sie trifft.

Vielleicht fühlen wir uns deshalb reich wenn wir sie sammeln, es macht uns Freude sie zu betrachten, wir behandeln sie sogar wie kleine Schätze. Egal wie alt wir sind. Sie sind für uns alle zugänglich und erinnern uns an glückliche Momente.
Kleinigkeiten haben oft große Bedeutungen.

Ich nehme sie in die Hand und betrachte sie und denke mir warum eigentlich nicht malen? Die kleinen Dinge werden gerne übersehen in einer Zeit in der das Schrille, Laute, Expressive den Ton angibt.
Insbesondere in diesen größenwahnsinnigen Zeiten, alle ringen alle um Aufmerksamkeit, wollen gesehen werden. Ich mag da nicht ständig mithalten müssen, der digitale Lärm geht mir zeitweise richtig auf die Nerven.
Ich erinnere mich immer wieder gerne an diese Momente
als ich versunken am Strand saß und meine kleinen Schätze gezeichnet habe.

Solche Augenblicke bleiben für immer lebendig, ich kann mich noch gut an den Ort und die Stimmung erinnern. Es ist so ganz anders zu zeichnen und zu verweilen, als ein schnelles Foto mit dem Handy zu machen. Das ist meine Meditation und nebenbei auch immer eine gute Übung im genauen Betrachten.
Demnächst sind diese Bilder dann auch zu sehen
im Blauen Haus in Diessen anlässlich der Werkausstellung des Kunstforums Weilheim. Genauere Informationen folgen noch.
